SE4 | Das Thema Sucht in der Arbeit mit Familien
Susanne Becker, Klaus-Peter Schwabe und Ruth Lindner
Eine Fortbildung für interessierte KollegInnen aus der Jugendhilfe, die sich mehr Sicherheit im Umgang mit dem Thema Sucht und Familie wünschen. Unter dem Aspekt der Kindeswohlgefährdung ist dieses Thema wieder in den Mittelpunkt gerückt und bekommt eine andere Bedeutung.
Inhalte der Fortbildung
Die Entwicklung der Arbeit mit süchtigen Menschen in den letzten Jahren wird reflektiert. Sucht auf der einen Seite als Krankheit und auf der anderen Seite im systemischen Sinne als Symptom, das Sinn macht, verstehen, – sind das Gegensätze, oder kann sich aus dem Diskurs ein praxisbezogener Arbeitsansatz entwickeln?
Weitere Fragen, die wir bearbeiten werden
- Wann sprechen wir von Missbrauch oder Sucht und wer stellt die Diagnose?
- Welche Auswirkungen hat die Erkrankung auf die Familienangehörigen?
- Hintergründe von Suchterkrankung?
- Welchen Sinn macht das Symptom?
- Welchen Unterschied macht es, von einer Erkrankung oder von einem Symptom zu sprechen, für die Familien und für die HelferInnen und BeraterInnen?
- Und die immer wieder spannende Frage, wie gehe ich selbst mit Suchtstoffen um?
Neben kurzen theoretischen Einheiten und Übungen zu Methoden und Interventionstechniken werden wir an Fällen der TeilnehmerInnen arbeiten.
TeilnehmerInnen |
alle interessierten Fachleute |
Kosten |
100,- EUR |
Ort |
Zentrum für Familientherapie und Beratung, Neuss |
Termin |
26.11.2012 |
Anmeldung |
bis zum 26.10.2012 |
